Bedeutende Taschenuhr mit Viertelrepetition.

 

Aufwändig gearbeitetes massives Goldgehäuse mit senkrecht verlaufender Rocaillengravur auf der Rückseite. Das Uhrgehäuse ist seitlich durchbrochen und mit Rankenwerk verziert. Bei “XI“ ist eine Fratzengravur zu sehen, links vom Pendant eine Häusergruppe und “26“, rechts davon ein Baum und “32“, dazwischen unterhalb des Pendants ein Hügel eingraviert. Aufzugsloch im oberen Drittel der Rückseite.

 

Zugehöriges vergoldetes, mit grüner Fischhaut bezogenes Übergehäuse. In beiden Hälften je 13 Schalllöcher, dazwischen jeweils Gruppen von vier Ziernägeln. Rand und Zarge umlaufend mit zopfähnlichem Muster verziert. 

Im oberen Innenrand des Gehäuses Gravur: „Webster 2632“. 1 Watchpaper. Date Lette 1764. Makers Mark PG.

Hoher dünner  Bügelhals mit flachem Bügelkopf als Drücker und halbrundem Bügel, seitlich mit Blattwerk verziert. 

Schließstück bei “6 Uhr“ außerhalb des Zifferblattes.

Hoch gewölbtes stark facettiertes Glas mittig abgeplattet. 

Makellos erhaltenes weißes Emaille-Zifferblatt mit radialen römischen Ziffern und gepunkteter Minuterie. Aufschrift in der oberen Hälfte: „Webster“ und in der unteren Hälfte: „London“. 

Originale Poker and Beetle Stahlzeiger.

 

Hohes vergoldetes Werk mit durchbrochenem Staubcontainer. Hier zu sehen die silberne Reglagescheibe. Auf dem erhöhten Medaillon Gravur: „Wm. Webster, London, 2632. 

Vollplatiniges Werk mit runden Säulen, die sich nach oben leicht verjüngen. 

Dreischenklige polierte Stahlunruh. Der Diamant-Deckstein wird durch zwei Schrauben im Chaton gehalten. 

Federvorspannung durch Endlosschraube. 

Großer reichhaltig durchbrochener Kloben mit breitem Fuß umlaufend bogenförmig und mit feuerspeiendem Drachenkopf am Fuß verziert. 

Links vom Kloben in die 1/3 Platine eingelassene silberne Reglagescheibe mit Vierkant auf die ein gravierter Pfeil zeigt. 

Platine am Außenrand ebenfalls bogenförmig verziert.

 

Der Schlag für die Viertelstundenrepetition erfolgt mittels zwei Hämmern auf die am hinteren Werkdeckel befestigte Glocke. 

Antrieb des Schlagwerkes durch Zahnrechen.

Schlagtaster zwischen “V“ und “VI“.

Auf der glatten Werkplatine rechts vom Kloben Gravur: „Wm. Webster, Exchange Alley 2632“. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Frühe Cylinderhemmung, Schlüsselaufzug.

London um 1756.

 

Museale goldene Taschenuhr mit Viertelrepetition in sehr gutem Erhaltungszustand.

 

Literatur: F. J. Britten, Old Clocks and Watches, S. 504.

Baillie, Vol. 1, S. 337.

R. Meis, Taschenuhren, Callwey 1999, S. 16.

 

0970 / KE-RS.OST(!)1998 – PPGO,S!


Spindel-Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit dünnem runden Bügelhals und ovalem Bügel. 

Hallmarks London, Date-Letter 1751, sowie Nr. 920. 

Zugehöriges, fein getriebenes Repousse Übergehäuse mit Rocaillen umrandeter mythologischer Darstellung. 

Die eingravierte Zahl 920 links neben dem Bügelhalsdurchbruch auf der Innenseite beleget eindeutig die Zugehörigkeit zur Uhr.

Hoch gewölbtes facettiertes Glas mittig abgeplattet. 

Gut erhaltenes Champlevé-Zifferblatt mit römischen Ziffern und arabischer Arkadenminuterie. 

Oben auf dem Zifferblatt signiert “Gould“, sowie links Darstellung eines Puttos und rechts der eines Fratzenkopfes, darunter Rankenwerk. 

Goldene Poker and Beetle Zeiger. Auffällig hier das recht hohe Viertelrohr.

Hohes vergoldetes Werk mit quadratischen Balusterpfeilern. 

Dreischenklige polierte Stahlunruh. Federvorspannung durch Endlosschraube. Gebläute Verzierungen an beiden Seiten des Schließstückes.

Große, reichhaltig durchbrochene und mit Rankenwerk verzierte Unruhbrücke. Jeweils links und rechts mit Darstellung eines Fabeltierkopfes. 

Versilberte Reglagescheibe mit Vierkant. 

Auf der glatten Werkplatine unterhalb des Klobens Gravur: „Tho’s Gould, London, Nr. 920“. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

London um 1750 - 1760. Wohl für den niederländischen Markt hergestellt. 

 

Lit.: Baillie vol. 1, S. 128, von 1985 Gould, Thomas, London ca. 1750 – 1788, Watches „London M. and Schloss M. Berlin“.

 

Britten 1994, S. 454 „Gould, Thomas. London; Watch 1780.

 

0975 / KE-G.SST1998 – PP-L.OST


Spindel-Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit hohem Bügelhals und ovalem Bügel.

Zugehöriges Übergehäuse. Hallmarks London 1806. 

Hochgewölbtes Glas mittig abgeplattet.

Weißes gewölbtes Emaille-Zifferblatt mit arabischen Ziffern und zeittypischer Minuterie. Zentral angeordnete goldene Stunden- und Minutenzeiger,

zwei dezentral angeordnete Hilfszifferblätter für Sekunde (bei “6 Uhr“)

und Datumsanzeige (bei “12 Uhr“).

Vergoldetes Werk mit runden Pfeilern. Stopphebel für Sekunde bei “3“. Dreischenklige polierte Stahlunruh. Großer reichhaltig durchbrochener Kloben mit Rankenwerk und Fratzengravur verziert.

Versilberte Reglagescheibe mit Vierkant. 

Auf der glatten Federhausbrücke Gravur: „T. De Lasalle, No. 1127, London“. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

London um 1806.

 

Vgl. Baillie, Vol. 1, S. 81: De Lasalle, Thomas. London, St. Catherine’s Stairs. 1799 – 1824.

 

0958 / KE-G.OST1994 – PPG.CST


Spindel Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit flachem, breitem Bügelhals und rundem Bügel. Zugehöriges Übergehäuse.

Makers Mark NC und Hallmark 1822. 1 Watchpaper. 

Originales hochgewölbtes Glas mit schmaler Facette.

Gut erhaltenes weißes Emaillezifferblatt mit goldenen Lanzenzeigern, römischen Ziffern und umlaufender Minuterie.

Innen Datumsanzeige mit arabischen Ziffern und geradem Stahlzeiger.

Feines vergoldetes Werk mit Vollplatinen und verzierten Rundpfeilern. Versilberte Reglagescheibe mit Vierkant.

Auf der Zierplatine gravierte Hand, die auf die Reglagescheibe zeigt.

Fein durchbrochener Kloben mit Rankenwerk und ovaler Rosette. Dreischenklige Stahlunruh.

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Gravur auf der glatten Werkplatine: „Sa. Williams, London 10200“. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

Besonders gut erhaltene Spindeltaschenuhr.

London um 1820.

 

0935 / KE-Z.CIT1995


Spindel Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit breitem flachem Bügelhals und verziertem ovalem Bügel. Zugehöriges Übergehäuse. 1 Watchpaper. Date Letter 1811 / Birmingham.

Hochgewölbtes Glas mit schmaler Facette.

Gut erhaltenes weißes Emaillezifferblatt mit arabischen Ziffern und Datumsanzeige.

Vergoldete Zeiger für Stunden und Minuten, gerader Stahlzeiger für die Datumsanzeige.

Vergoldetes Werk mit glatten Vollplatinen und runden Pfeilern. 

Großer durchbrochener Kloben mit breitem Fuß und Darstellung einer Männerbüste. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. Reglage mittels Indexzeiger.

Gravur auf der glatten Werkplatine: „William Bower, Chesterfield 1827“. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

Chesterfield um 1810.

 

0944 / KE-Y.HST1995-PP-G.DTT


Spindel-Taschenuhr mit Viertelrepetition

Reichhaltig mit Blüten, Rocaillen und Rauten verziertes Gehäuse in rot- weiß und Gelbgold, Æ 43 mm. Die Glocke für das Repetierwerk ist im Gehäuseboden angebracht. Rückseitig umlaufend schmale längliche Schallöffnungen. 

Runder hoher Bügelhals mit ovalem Bügel. 

Hochgewölbtes Glas mit schmaler Facette. 

Perfekt erhaltenes weißes Emaille-Zifferblatt mit römischen Ziffern und arabischer Minuterie. Silberne Louis XV Zeiger.

Hohes vergoldetes Werk mit quadratischen Balusterpfeilern.

Dreischenklige polierte Stahlunruh. Federvorspannung mittels Sperrrad. Das Schneckenrad hat einen eigenen Kloben. Polierte Schließstückfeder. Große, reichhaltig durchbrochene und mit Rankenwerk verzierte Unruhbrücke. Silberne Reglagescheibe mit Vierkant. 

Auf der glatten Werkplatine Gravur: „Rehcappah A Paris“. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

 

Interessante museale Taschenuhr um 1780 in nahezu perkefkter Erhaltung mit interessanter Provenienz.

 

Aus dem Nachlass des Kölner Antiquitätenhändlers Hugo Müngersdorff. 

Sein Geschäft befand sich von kurz vor dem ersten Weltkrieg bis ca. 1943 

in der Bürgerstraße neben dem Rathaus (Nähe Sion Brauerei) in Köln.

 

Lit.: Abeler, Jürgen. Ullstein Uhrenbuch, 1975, S. 249.

 

Schindler, Georg. Uhren. Wilhelm Heyne Verlag München, 10. Auflage 1985, S. 113.

 

Fritz von Osterhausen, Taschenuhren, Weltbild Verlag, ISBN 3-8289-0763-6, Ausgabe 1993, ab S. 99*, 100.

 

 

0987 / KE-P.CUR2004 – PP-L.EKV


Spindel-Taschenuhr

Glattes vergoldetes Gehäuse. Zugehöriges mit grünem Chagrin-Leder bezogenes und mit Ziernägeln besetztes Übergehäuse. 

Hoher dünner  Bügelhals mit flachem Bügelkopf und ovalem Bügel. 

Hoch gewölbtes facettiertes Glas mittig abgeplattet. 

Sehr gut erhaltenes weißes Emaille-Zifferblatt mit radialen arabischen Ziffern und gepunkteter Minuterie. 

Originale Poker and Beetle Stahlzeiger.

Hohes vergoldetes Werk mit quadratischen Balusterpfeilern. 

Dreischenklige polierte Stahlunruh. Der Diamant-Decksteinchaton wird durch zwei gebläute Schrauben im Chaton gehalten. Federvorspannung durch Endlosschraube. Gebläute Verzierungen an beiden Seiten des Schließstückes.

Großer reichhaltig durchbrochener Kloben mit durchbrochenem Fuß, Rankenwerk und Fratzengravur verziert. Versilberte Reglagescheibe mit Vierkant. 

Auf der glatten Werkplatine links vom Kloben Gravur: „Jn. Chivers, Leadershall Street, London. 2554“. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

London um 1750 - 1760.

 

0968 / KE-Y.IST1998 – PP-O.CTT


Spindel-Taschenuhr

Glattes Gold-Gehäuse mit dünnem Bügelhals und ovalem Bügel, Ø 43 mm. 

Vorderseite mit Kartuschen in Emaille Malerei verziert.

Auf der Rückseite feine Lupenmalerei mit zeittypischer Galanterie. Innen im Gehäuseboden Punzierung: Krone, darunter “Le Roy“.

Perfekt erhaltenes weißes Emaille-Zifferblatt mit römischen Ziffern und arabischer Minuterie. Feine Louis XV Goldzeiger. Besonders hier die deutliche Krümmung des Minutenzeigers um den Aufzugsvierkant zu passieren.

Hohes vergoldetes Werk mit quadratischen Balusterpfeilern.

Dreischenklige polierte Stahlunruh mit polierter Deckplatte. Federvorspannung mittels Sperrrad.

Das Schneckenrad hat einen eigenen Kloben.

Federvorspannung durch Endlosschraube.

Große, reichhaltig durchbrochene und mit Rankenwerk verzierte Unruhbrücke.

Große silberne Reglagescheibe mit Vierkant. 

Auf der glatten Werkplatine Gravur: „Le Roy á Paris“. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

 

Interessante museale Taschenuhr um 1850 in nahezu perfekter Erhaltung mit interessanter Provenienz.

 

Aus dem Nachlass des Kölner Antiquitätenhändlers Hugo Müngersdorff. 

Sein Geschäft befand sich von kurz vor dem ersten Weltkrieg bis ca. 1943 

in der Bürgerstraße neben dem Rathaus (Nähe Sion Brauerei) in Köln.

 

Lit.: Fritz von Osterhausen, Taschenuhren, Weltbild Verlag, ISBN 3-8289-0763-6, Ausgabe 1993, ab S. 99*, 100. Ausgabe 2000, S. 79ff

 

C. H. Baillie, Vol. 1, S. 277.

 

F. J. Britten, Old Clocks and Watches and their Makers 1994, S. 470.

 

Abeler, Ullstein Uhrenbuch, 1975, S. 553.

 

*) Erfindungen, u. a. Justiermöglichkeit für das Hemmrad der Spindelhemmung

 

 

0987 / KE-R.HTV2004 – PP-O.ETT-FP!


Spindel-Taschenuhr

Verziertes Gold-Gehäuse mit dünnem Bügelhals und ovalem Bügel, Ø 42 mm. 

Vorder- und rückseitig umlaufend mit Steinbesatz und Blattranken verziert. 

Auf der Rückseite feine Lupenmalerei mit zeittypischer Galanterie. 

Weißes Emaille-Zifferblatt mit römischen Ziffern und arabischer Minuterie. 

Feine Stahlzeiger in Breguetform.

Hohes vergoldetes Werk mit runden Pfeilern.

Dreischenklige polierte Stahlunruh  mit polierter Deckplatte. Federvorspannung mittels Sperrrad, das Schneckenrad hat einen eigenen Kloben.

Große, reichhaltig durchbrochene und mit Rankenwerk verzierte Unruhbrücke. Jeweils links und rechts mit Darstellung eines Fabeltierkopfes. 

Versilberte Reglagescheibe (hier mit “A“ und “R“ versehen) mit Vierkant. 

Auf der glatten Werkplatine Gravur: „Mallet á Paris“. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

 

Interessante Taschenuhr in gutem Zustand aus der Zeit um 1790.

 

Lit.: F. J. Britten, 1994, S. 473.

Lukas Stolberg, Uhrenlexikon, 1988, S. 388 und 389 (ähnliche Uhren)

E. H. Baillie, Vol. 1, S. 208

 

0986 / KE-R.LTT1994 – PP-G.OTR


Spindel Taschenuhr

Glattes Gehäuse mit dünnem runden Bügelhals und ovalem Bügel. Zugehöriges Übergehäuse. 1 Watchpaper. Date Letter 1753.

Hochgewölbtes Glas mit schmaler Facette in der Mitte abgeplattet.

Gut erhaltenes weißes Emaillezifferblatt mit römischen Ziffern und arabischer Minuterie. Originale Poker and Beetle Stahlzeiger.

Hohes vergoldetes Werk mit durchbrochenen graviertem und mit Rankenwerk verzierten Platinen. Eckige balusterförmige Pfeiler. Großer reichhaltig durchbrochener und mit Rankenwerk verzierter Kloben. Federvorspannung durch Endlosschraube. Arretierungsfeder am Ende hübsch verziert. Durchbrochene Halterung der Aufzugssperre. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. Reglage mittels Indexzeiger.

Gravur auf dem glatten Teil der Werkplatine: „In. Edwards, Worchester 2819“. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

England um 1760.

 

0945 / KE-Y.HHT1995-PP-G.CTT


Spindel-Taschenuhr

Silber, glattes Gehäuse mit hohem flachem Bügelhals und ovalem Bügel.

Zugehöriges Übergehäuse. 

Hochgewölbtes Glas mittig abgeplattet. Weißes gewölbtes Emaille-Zifferblatt mit arabischen Ziffern und zeittypischer Minuterie. 

Auf dem Zifferblatt Sign.: “Tho’s Van / London“

Vergoldetes Werk mit reichhaltigen Gravuren. Dreischenklige polierte Stahlunruh. Großer reichhaltig durchbrochener Kloben mit breitem Fuß. Versilberte Reglagescheibe mit Vierkant. 

Auf dem glatten Teil der Werkplatine Gravur: „Will’m Landell / 1799 / Eeton“. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

London um 1799.

 

 

0981 / KE-P.HCS-09/2002 – PP-P.ISB


Spindel Taschenuhr / Savonette

Silber. Dreiteiliges Gehäuse mit Sprungdeckel. Runder Bügelkopf mit Drücker.

Auf der Innenseite des Sprungdeckels Makers Mark “DL“ darunter “D“. 

Date Letter 1869.

Flaches weißes Emaillezifferblatt mit römischen Ziffern und Lanzenzeigern.

Flaches vergoldetes Spindelwerk mit Staubcontainer, Vollplatinen und runden Pfeilern. Breite polierte Stahlunruh mit dreifach verschraubtem Decksteinchaton. 

Fein gravierter Kloben mit Fratzengravur.

Reglage über Rückerzeiger mit Strichindex Slow / Fast.

Federhausbrücke zweifach verschraubt.

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Gravur auf der glatten Werkplatine: „Hayward Ashford / 103713“. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

Besonders gut erhaltene Spindeltaschenuhr.

Edward Hayward / Ashford um 1870.

 

Diese Taschenuhr ist einerseits ein Beispiel für das sehr lange Festhalten an alter Tradition, andererseits aber auch für den wachsenden Druck der Konkurrenz z. B. aus der Schweiz, flachere Uhren zu bauen. Auf die traditionelle Spindelhemmung, Staubdeckel und Antrieb über Kette und Schnecke wurde trotzdem nicht verzichtet.

 

0932 / KE-B.GOS1996


Spindel Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit kurzem runden Bügelhals und ovalem Bügel. Zugehöriges Übergehäuse mit angedrehtem Rand und drei umlaufenden Rillen, die sich über das Scharnier fortsetzen, verziert. Hallmark London Date Letter 1765, in beiden Gehäusen. Hochgewölbtes Glas ohne Facette. Sehr gut erhaltenes, hochgewölbtes weißes Emaillezifferblatt mit römischen Ziffern und arabischer Minuterie. Poker and Beetle Stahlzeiger.

Feines vergoldetes Werk mit Vollplatinen und Pfeilern in Pilasterform. Halterung des Federvorfalls durchbrochen. Basis der Schließstückfeder verlaufend verziert. Fein durchbrochener Kloben mit Drachenkopf und breitem reich graviertem Fuß. Silberne Reglagescheibe. Federvorspannung durch Endlosschraube.

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Gravur auf der glatten Werkplatine links neben dem Kloben: „Jo’s Sond, 1772, London“. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

Besonders gut erhaltene Spindeltaschenuhr.

England, London um 1770.

 

0940 / KE-W.EOS1995-P-G.ETTFP


Spindel-Taschenuhr

Vergoldetes Gehäuse. Zugehöriges getriebenes Repoussé-Gehäuse. 

Das Hochrelief zeigt eine mythologische Darstellung auf der Rückseite. 

Hoher dünner  Bügelhals mit rundem Wulst und ovalem Bügel. 

Hoch gewölbtes Glas mittig abgeplattet. 

Makelloses weißes Emaille-Zifferblatt mit radialen römischen Ziffern und arabischer Minuterie. 

Originale vergoldete Arrow and Bow Messingzeiger.

Vergoldetes Werk mit quadratischen Balusterpfeilern. 

Dreischenklige polierte Stahlunruh. Federvorspannung durch Endlosschraube. 

Große reichhaltig durchbrochene Spindelbrücke mit Rankenwerk verziert. 

Versilberte Reglagescheibe mit Vierkant. 

Auf der glatten Werkplatine rechts neben dem Aufzugsvierkant Gravur: „Markham, London - 7945“. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

London um 1760 - 1770.

 

0962 / KE-V.TQR1997 – PP-O.CTT


Spindel Taschenuhr

Glattes vergoldetes Gehäuse mit dünnem runden Bügelhals und ovalem Bügel. Zugehöriges Übergehäuse. 4 Watchpapers. 

Hochgewölbtes Glas mit schmaler Facette.

Gut erhaltenes weißes Emaillezifferblatt mit römischen Ziffern und arabischer Minuterie. Poker and Beetle Stahlzeiger.

Feines hohes vergoldetes Werk mit Vollplatinen und ägyptischen Pfeilern. Federvorspannung durch Endlosschraube. Basis der Aufzugssperre fein durchbrochen und verziert. Feder des Schließstücks gebläut, Basis verziert mit rundem Schraubenhals und V-förmigem Einschnitt. Befestigung der Feder für die Aufzugssperre mit ähnlicher Schraube versehen. Großer reich verzierter und durchbrochener Kloben mit breitem Fuß und Frauenkopf sowie zwei Fabeltieren rechts und links. Dreischenklige Stahlunruh. Versilberte Reglagescheibe mit Vierkant

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Gravur auf der glatten Werkplatine: „Tho Cartwright, London“. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

Besonders gut erhaltene große (Dm 62 mm) Spindeltaschenuhr.

London um 1715.

 

0947 / KE-FAEG1995-P-L.CTT


Spindel-Taschenuhr

Glattes vergoldetes Gehäuse mit hohem Bügelhals und ovalem Bügel. 

Hochgewölbtes Glas mittig abgeplattet.

Weißes Emaille-Zifferblatt mit arabischen Ziffern. Zentral angeordneter Minutenzeiger und dezentraler Stundenanzeige oben und Minuten unten. 

Vergoldetes Werk mit runden Pfeilern.

Stoppvorrichtung mittels bei “43 Minuten“ angeordnetem Stopphebel. Dreischenklige Stahlunruh. 

Großer reichhaltig durchbrochener Kloben mit Blüten, Greifvogel und Rankenwerk verziert. Breiter Fuß mit Ovalem Medaillon mit Vasendarstellung dekoriert. Versilberte Reglagescheibe mit Vierkant. 

Auf der glatten Federhausbrücke Gravur: „Charles Smith, No. 14042, London“. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

Smith, London um 1800.

 

0954 / KE-B.IST1997


Spindel Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit dünnem runden Bügelhals und ovalem Bügel. Zugehöriges fein getriebenes RepousseÜbergehäuse mit Rocaillen umrandeter Darstellung zweier Frauen und einem wohl römischen Legionär der sein Schwert zieht. 1 Watchpaper.

Hochgewölbtes Glas mit breiter Facette.

Makelloses, bunt bemaltes Emaillezifferblatt mit Darstellung eines dreimastigen Kriegsschiffes mit Takelage und eines Handelsschiffes in hoher See. 

Gebläute Poker and Beetle Stahlzeiger.

Feines vergoldetes Werk mit teils durchbrochenen Platinen und quadratischen Pfeilern. Versilberte Reglagescheibe mit Vierkant, eingelassen in die durchbrochene Schmuckplatine. Fein durchbrochene Spindelbrücke mit Rankenwerk.

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Gravur auf der glatten Werkplatine: „Samson / London, No. 11019“. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

Besonders gut erhaltene Spindeltaschenuhr.

London um 1770.

 

0925 / KE-G.LST1990


Spindel Taschenuhr

Silber. Schweres glattes Gehäuse mit ovalem Bügelhals und ovalem Bügel. Zugehöriges glattes Übergehäuse. 1 Watchpaper.

Hochgewölbtes Glas mit schmaler Facette.

Makelloses, bunt bemaltes Emaillezifferblatt mit Darstellung eines Segelschiffes in hoher See. Goldene Birnenzeiger.

Vollplatiniges vergoldetes Werk mit runden Pfeilern. Reglage durch Indexzeiger. Prachtvoller Kloben, fein durchbrochen, mit Rankenwerk und Fratzengravur im unteren Abschluss. Breiter Fuß.

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Gravur auf der glatten Werkplatine: „Tho’s Taylor, Mason Street,  Manchester, No. 3089". 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

Besonders gut erhaltene Spindeltaschenuhr.

Manchester um 1824-34.

 

0924 / KE-M.NGG1994


Spindel-Taschenuhr

Vergoldetes Bronzegehäuse mit schmalem Bügelhals und ovalem Bügel. Zugehöriges Übergehäuse, ebenfalls vergoldet und mit grüner Schlangenhaut überzogen.

Im Gehäuseboden gemarkt: J D. Ein Watchpaper vorhanden.

Weißes Emaille-Zifferblatt mit Aufschrift: Mary Higham.

Römische Ziffern, arabische Minuterie.

Gebläute “Beetle- and Poker-Zeiger“.

Vergoldetes Werk mit quadratischen Pfeilern. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Reich verzierter durchbrochener Kloben mit Rankenwerk. Federvorspannung durch Endlosschraube, durchbrochener Federvorfallhalter. 

Gravur “Brunwin London No 176“ rechts vom Kloben. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

England um 1790.

 

0915 / KE-G.DXB1993


Kleine Spindel-Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit schmalem Bügelhals und Bügel in Rokokoform. Punzierung “1843 HR“ im Gehäuseboden. Zugehöriges Übergehäuse mit umlaufenden Zierrillen, ebenfalls gemarkt HR. Date Letter 1747.

Weißes Emaille-Zifferblatt mit römischen Ziffern und arabischer Minuterie. Feine Goldzeiger.

Vergoldetes vollplatiniges Werk mit quadratischen Pfeilern. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Reich verzierter durchbrochener Kloben mit breitem Fuß, Rankenwerk und Frauengesicht als unterem Abschluss. In die Schmuckplatine mit einer Hand die auf die eingelassene Reglagescheibe zeigt. Aufzugssperre durch fein gearbeitete Schraube und Feder auf Spannung gehalten. 

Gravur “Wm Webster Exchange Alley 1843“ auf der Werkplatine. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

England um 1740.

Sehr fein gearbeitete Miniatur.

0916 / KE-G.GST1991


Spindel-Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit schmalem Bügelhals und ovalem Bügel. Punzierung “1843 HR“ im Gehäuseboden. Zugehöriges Übergehäuse mit umlaufendem Rand. Facettiertes in der Mitte abgeplattetes Glas.

Weißes Emaille-Zifferblatt mit arabischen Ziffern und gepunkteter Minuterie. 

Vergoldetes vollplatiniges Werk mit reich verzierter ¾ Platine und runden Pfeilern. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Reich verzierter mit breitem Fuß, Rankenwerk und Schwan im unterem Abschluss. Flache Stahlunruh, Reglage über Rückerzeiger. 

Gravur “T. Anderton N 1148 Coventry“ auf der Werkplatine. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

England um 1812.

 

0917 / KE-U.DHS1988


Spindel-Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit kurzem dünnen Bügelhals, Dm ca. 2,3 mm.

Zugehöriges glattes Übergehäuse, Dm. Ca. 55 mm.

Aufwändiges Champlevé-Zifferblatt mit  römischen Ziffern und arabischer Minuterie.

Auf dem Zifferblatt signiert "Dunlop / London". “Beetle- and Poker-Zeiger“.

Feines vergoldetes Werk mit ägyptischen Pfeilern. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Federvorspannung durch Endlosschraube. 

Silberne Reglage mit Ziffern 1-6. 

Reich gravierter großer Kloben mit Fratzengravur und breitem Fuß. 

Links und rechts davon Fabelfratzen.

Gravur "A. Dunlop 901" links neben dem Kloben. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

London um 1710.

 

0918 / KE OHST1997


Spindel Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit langem dünnem runden Bügelhals und Bügel in Rokokoform. Im Boden des Gehäuses Werk-Nr. “8772WS“. Zugehöriges glattes Übergehäuse, auch diese gemarkt “WS“.

Gewölbtes Glas mit schmaler Facette.

Gut erhaltenes Champlevé-Zifferblatt mit römischen Ziffern und arabischer Minuterie. Auf dem Zifferblatt signiert “Windmills“. Poker and Beetle Stahlzeiger. Auffällig hier das recht hohe Viertelrohr.

Feines hohes vergoldetes Werk mit Vollplatinen und ägyptischen Pfeilern. Federvorspannung durch Wurmschraube. Großer reich verzierter und Kloben und Fuß. Dreischenklige Stahlunruh. Versilberte Reglagescheibe mit Vierkant

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Gravur auf der glatten Werkplatine links vom Kloben: „Windmillls, London, 8772“. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

Frühe gut erhaltene Spindeltaschenuhr.

London um 1715.

 

0950 / KE-G.EST1996PPO.DST


Spindel Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit langem runden Bügelhals und ovalem Bügel.

Date Letter 1826. Zugehöriges glattes Übergehäuse.

Hochgewölbtes Glas mit schmaler Facette.

Bunt bemaltes Emaillezifferblatt mit arabischen Ziffern und Automat.

Landschaftsdarstellung mit Reiter, Pferd und Flusslauf. Rechts Darstellung einer Kirche. Links der Reiter der sich der Windmühle, deren Flügel sich beim Gang der Uhr drehen, nähert.

Vollplatiniges vergoldetes Werk mit runden Pfeilern. Versilberte Reglagescheibe mit Vierkant, eingelassen in kleine Schmuckplatine. Fein durchbrochener Kloben mit Rankenwerk und Vasengravur im unteren Abschluss. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Gravur „Tho’s Broderick, Spalding, No. 5936“ auf der Werkplatine. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

Spalding / Lincolnshire um 1810.

 

0923 / KE-O.RTT1990


Spindel-Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit breitem Bügelhals und zugehörigem Übergehäuse, ovaler Bügel.

Date Letter  von 1819 in Gehäuseboden.

Bunt bemaltes Emaille-Zifferblatt mit arabischen Ziffern und Automat. 

Landschaftsdarstellung mit Reiter, Pferd, Vögeln und vier Schafen vor einer Windmühle deren Zeiger sich beim Gang der Uhr drehen.

Im Hintergrund 2 Häuser mit rauchenden Kaminen.

Vergoldete Lanzenzeiger

Feines vollplatiniges vergoldetes Werk mit runden Pfeilern. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Filigraner mit Blumen gezierter durchbrochener Kloben.

Dreischenklige Stahlunruh.

Gangreglage über Zeiger / Slow – Fast – Index.

Federvorspannung durch Gesperr.

Gravur “Brougham London, 9145“ auf der Werkplatine.

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

London um 1850.

Sehr schöne Spindeltaschenuhr mit Automat in guter Erhaltung.

 

0912 / G.GST-1991


Spindel Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit hohem Bügelhals, ovalem Bügel und abgeplattetem Drücker für die Repetition.

Gehäuse umlaufend mit Wellenförmigen Schallöffnungen versehen. Glasrand zum Gehäuse hin rundum verziert. 

Zugehöriges Übergehäuse mit Rillen verziert

und mittig im Boden verschraubter Glocke. 

Hochgewölbtes Glas mit schmaler Facette.

Gut erhaltenes weißes Emaillezifferblatt (sekundär / um 1750)

mit römischen Ziffern und arabischer Minuterie.

Vergoldete Zeiger.

Hohes vergoldetes Platinenwerk mit ägyptischen Pfeilern.

Versilberte Reglagescheibe mit Indexzeiger aus Stahl.

3-schenklige Stahlunruh.

Fein durchbrochener silberner Kloben mit Frauenkopf und breitem Fuß. Schmuckplatine umlaufend reich verziert.

Federvorspannung durch Endlosschraube (diese einschließlich Halterung fehlte und wurde fachgerecht ergänzt).

Das Uhrwerk wurde gereinigt und überholt. Das Schlagwerk welches fehlte wurde durch unseren Uhrmacher fachgerecht rekonstruiert.

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Gravur auf der oberen glatten Werkplatine links neben dem Kloben: „Henry Massy London“. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

London um 1710.

 

Die Uhr befindet nach der Restaurierung wieder in einem sehr guten Zustand.

Vgl. Victoria & Albert Museum, London.

 

0931 / KE-U.CHS1990 - SSPL.ETT(REV!!!) P-D.ETT


Spindel-Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse. Glattes Übergehäuse mit breitem Scharnier, umlaufend mit Rillen verziert. 1 Watchpaper (1852). Dm. ca. 49 mm.

Schlanker Bügelhals mit rundem Kopf und rundem Bügel.

Originales Glas mittig abgeplattet mit Gebrauchsspuren.

Farbig bemaltes Emaille-Zifferblatt mit römischen Ziffern und arabischer Viertelstundeneinteilung, sowie Darstellung eines Segelschiffes. Auf dem Hauptsegel bez. Nr. 5. “Beetle- and Poker-Zeiger“.

Vergoldetes Werk mit Spindelhemmung.

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Fein gravierter Kloben mit Monogramm und Fabelwesen.

Silberne Reglagescheibe, Federvorspannung durch Endlosschraube.

Gravur „Tho. Brownbill, Liverpool – Nr. 53“ rechts neben dem Kloben. 

Liverpool um 1780.

 

 0909 / KE-R.COS1989

 



Spindel-Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit ovalem kräftigem Bügelhals und ovalem Bügel. Zugehöriges Übergehäuse. Diverse Hallmarks im Gehäuseboden, identisch mit denen im Übergehäuse. 6 Watchpapers.

Bunt bemaltes Emaille-Zifferblatt, in der Mitte zwei Boxer mit einem blauen und einem roten Hüfttuch. Römische Ziffern, vergoldete Lanzenzeiger

Feines vollplatiniges vergoldetes Werk mit runden Pfeilern. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Reich verzierter durchbrochener Kloben mit Rankenwerk im unteren Abschluss Fratzengravur. Dreischenklige Stahlunruh. Gangreglage über Zeiger / Slow – Fast – Index. Federvorspannung durch Gesperr.

Gravur “C. Allen Bewdley, 3317“ links vom Kloben, rechts “No 175“. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

England um 1850.

 

0914 / KE-M.CST1993


Spindel-Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit ovalen kräftigem Bügelhals und rundem Bügel. Zugehöriges Übergehäuse.

Date Letter von 1819 im Gehäuseboden. 2 Watchpapers.

Hallmarks im Gehäuseboden identisch mit denen im Übergehäuse.

Bunt bemaltes Emaille-Zifferblatt mit Freimaurer Motiven

und römischenZiffern

Vergoldete Lanzenzeiger

Feines vollplatiniges vergoldetes Werk mit runden Pfeilern. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Reich verzierter durchbrochener Kloben mit Rankenwerk im unteren Abschluss Fratzengravur.

Dreischenklige Stahlunruh.

Gangreglage über Zeiger / Slow – Fast – Index.

Federvorspannung durch Gesperr.

Gravur “A. H. Edmunds Liverpool, 3317“ auf der Werkplatine. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

Liverpool um 1860.

 

0913 / KE-U.HBT1993


Spindel-Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit dünnem Bügelhals und zugehörigem Übergehäuse, Hallmark London 1773, Übergehäuse mit Makers Mark “WB“ (Walter Brind, London 1751). Werkgehäuse ebenfalls mit Makers Mark “WB“ (Walter Brind, London 1751)

Bügelhals oben abgeplattet, Halbrunder Bügel.

Sehr gut erhaltenes Emaille-Zifferblatt mit  römischen Ziffern und arabischer Minuterie.

“Beetle- and Poker-Zeiger“.

Feines vergoldetes Werk mit Vierkant-Pfeilern. Halterung der Aufzugssperre durchbrochen. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Federvorspannung durch Wurmschraube. 

¾ Platine mit silberner Reglagescheibe mit Ziffern 1-6 in Schmuckplatine eingelassen. 

Reich gravierter großer durchbrochener Kloben mit Rankenwerk und Darstellung eines Delphins. Breiter durchbrochener Fuß, dreischenklige Stahlunruh.

Gravur “R. Innes London 2886“. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

London um 1773.

 

0910 / KE-U.CTX-PG.CTT-FP!


Spindel-Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit kurzem dünnen Bügelhals(Dm.2,3 mm) und zugehörigem mit Leder überzogenem Übergehäuse

Relativ kleine Uhr mit einem Durchmesser von ca. 39 mm.

Bügelhals oben abgeplattet, Halbrunder Bügel.

Emaille-Zifferblatt mit  römischen Ziffern und arabischer Minuterie.

Gebläute “Beetle- and Poker-Zeiger“.

Feines vergoldetes Werk mit runden Pfeilern. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Federvorspannung durch Endlosschraube. 

Silberne Reglagescheibe mit Ziffern 1-6 in Schmuckplatine eingelassen. 

Reich gravierter großer Kloben mit Rankenwerk

und breitem durchbrochenem Fuß. 

Links und rechts davon Fabelfratzen.

Gravur „D. Hubert London, 1567“ links neben dem Kloben. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

London um 1727.

 

0908 / KE-G.DTT


Spindel Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit dünnem runden Bügelhals und ovalem Bügel. Zugehöriges Übergehäuse. Hallmark London 1774.

Makers Mark “CT“. 2 Watchpapers. 

Hochgewölbtes Glas mit breiter Facette, mittig abgeplattet.

Gut erhaltenes weißes Emaillezifferblatt mit römischen Ziffern und arabischer Minuterie.

Vergoldete Poker and Beetle Zeiger.

Feines vergoldetes Werk mit Vollplatinen und viereckigen Pfeilern. Halterung des Federvorfalls durchbrochen. Versilberte Reglagescheibe mit Vierkant. Fein durchbrochener Kloben mit Vogel der seine Flügel ausbreitet. Dreischenklige Stahlunruh.

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Gravur auf der glatten Werkplatine: „Markham, London No. 7962“. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

Besonders gut erhaltene Spindeltaschenuhr.

London um 1770.

 

0934 / KE-R.DHS1995-P-G.CTT


Spindel Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit starken runden Bügelhals und ovalem Bügel. Zugehöriges Übergehäuse. Hallmark London 1841. Makers Mark “WC“.

Hochgewölbtes Glas mit schmaler Facette, mittig abgeplattet.

Gut erhaltenes weißes Emaillezifferblatt mit römischen Ziffern und umlaufender Minuterie. Poker and Beetle Stahlzeiger.

Feines vergoldetes Werk mit Vollplatinen und runden Pfeilern, diese mit halbrunden Basen. Fein durchbrochener Kloben mit Fratzengravur und breitem reich graviertem Fuß. Reglage über Rückerzeiger.

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Gravur auf der glatten Werkplatine links neben dem Kloben: „13592“. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

Besonders gut erhaltene und recht große Spindeltaschenuhr mit ungewöhnlich dicken Platinen.

England, wohl London um 1841.

 

0937 / KE-V.EOS1995


Spindel-Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit dünnem Bügelhals 

und zugehörigem Übergehäuse, leicht ovaler Bügel.

Hallmark 1796. Übergehäuse mit Monogramm “JH“.

Werkgehäuse mit Makers Mark “WB“ (Walter Brind, London 1748 (?)

Bügelhals oben abgeplattet, halbrunder Bügel.

Sehr gut erhaltenes Emaille-Zifferblatt mit  arabischen Ziffern

und gepunkteter Minuterie.

Facettiertes hohes Glas, mittig abgeplattet. 

Relativ große “Beetle- and Poker-Zeiger“.

Feines vollplatiniges vergoldetes Werk mit runden Pfeilern. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

1/3 Platine mit gravierter Hand die auf die silberne Reglagescheibe zeigt.

Reich gravierter großer durchbrochener Kloben mit Blüten- und Rankenwerk die aus einer stilisierten Vase kommen. 

Gravur “Wm. Murell London, 12699“

auf der glatten Werkplatine bei “6 Uhr“. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

London um 1785.

 

0911 / KE-U.CSX1988


Spindel-Taschenuhr

Silber, glattes Gehäuse mit hohem Bügelhals und ovalem Bügel.

Hochgewölbtes Glas mittig abgeplattet. 

Weißes gewölbtes Emaille-Zifferblatt mit römischen Ziffern und arabischer Minuterie. Auf dem Zifferblatt Sign.: “Jm. Brandt / Köbenhavn“.

Goldene Breguet-Zeiger.

Vergoldetes Werk mit runden Werkpfeilern. Dreischenklige polierte Stahlunruh. Sehr fein durchbrochene Spindelbrücke mit silberner Deckplatte. Große silberne Reglagescheibe mit Vierkant und Indexzeiger. 

Auf dem glatten Teil der Werkplatine Gravur: „Brandt, Köbenhavn Nr. 629“. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

Kopenhagen um 1790.

 

*Brandt, Joachim, Copenhagen m. 1777. Master of Corporation, 1795 – 1800. Watch Chamb. Coll.

 

Lit.: G. H. Baillie, Vol. 1, S. 38.

 

0988 / KE-R.SSU-09/2005 – PP-P.ISB


Spindel-Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit kurzem rundem Bügelhals

mit Kragen und ovalem Bügel.

Zugehöriges Übergehäuse, Nr. 82391. Hallmarks London 1854.

Zwei Watchpapers

Flach gewölbtes Glas mittig abgeplattet. Weißes Emaille-Zifferblatt mit römischen Ziffern und zeittypischer Minuterie. Vergoldete Lanzenzeiger.

Vergoldetes Werk mit runden Pfeilern. Dreischenklige polierte Stahlunruh. Großer reichhaltig durchbrochener Kloben mit Rankenwerk und Fratzengravur verziert.

Reglage durch Index-Zeiger.

Auf der Federhausbrücke Gravur:

„Henry Ballard late Ollive & Reader Cranbrook, 82391“. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

London um 1850.

 

0960 / KE-U.SRX1995 – PP-X.IST


Spindel Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit kurzem ovalem Bügelhals und ovalem Bügel. Date Letter 1826, Makers Mark: UR. Zugehöriges glattes Übergehäuse mit gleicher Punzierung und einem umlaufenden Rand versehen. 1 Watchpaper. Hochgewölbtes Glas mit hoher Facette, in der Mitte abgeplattet.

 

Emaillezifferblatt mit römischen Ziffern und umlaufender Minuterie.

Vergoldete Lanzenzeiger.

Vollplatiniges vergoldetes Werk mit runden Pfeilern. Versilberte Reglagescheibe mit Vierkant, eingelassen in kleine Schmuckplatine. Fein durchbrochener Kloben mit Rankenwerk und Fratzengravur. Flache Stahlunruh mit Bregrenzungsstift auf der Oberseite. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Gravur „W. Tompion London, No. 6847“ auf der Federhausbrücke. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

London um 1820.

 

0921 / KE-B.CTT1990


Spindel Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit langem ovalem Bügelhals und rundem Bügel. Zugehöriges glattes Übergehäuse.

Emaillezifferblatt mit  römischen Ziffern und umlaufender Minuterie.

Vollplatiniges vergoldetes Werk, ¾ Platine mit schöner Gravur und runden Pfeilern. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Flache Stahlunruh. Fein durchbrochener Kloben mit Vasengravur im Fuß. 

Gebläute Reglagescheibe mit Zeiger und Index.

Gravur „T. Danby London, No. 2459“ auf der glatten Werkplatine. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

London um 1860.

Sammlerstück mit besonders seltenem und schönen Kloben.

 

0919 / KE-B.SSU1989


Spindel Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit langem ovalem Bügelhals und ovalem Bügel. Zugehöriges glattes Übergehäuse. Beide mit einem umlaufenden Zierring versehen.

Makers Mark: GT. Hochgewölbtes Glas.

Emaillezifferblatt mit  arabischen Ziffern und umlaufender gepunkteter Minuterie.

Goldene Breguet-Zeiger.

Vollplatiniges vergoldetes Werk mit runden Pfeilern. Gebläute Reglagescheibe mit Vierkant, eingelassen in kleine Schmuckplatine. Fein durchbrochener Kloben mit schildförmiger Kartusche. Hierauf wird ein Vogel der sein Gelege bewacht dargestellt.

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Gravur „T. Danby London No. 2883“ auf der glatten Werkplatine. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

London um 1860.

 

0920 / KE-B.CHS1988


Spindel Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit langem ovalem Bügelhals und ovalem Bügel. 

Punze auf dem Bügelkopf: “HC“ (Henry Chawner 1823?)

Zugehöriges glattes Übergehäuse. 

Emaillezifferblatt mit römischen Ziffern und umlaufender Minuterie.

Lanzenzeiger. Facettiertes Glas.

Vollplatiniges vergoldetes Werk mit runden Pfeilern. Reglage durch Indexzeiger. Sternförmig durchbrochener Kloben mit Blütenwerk und breitem Fuß.

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Gravur „May & Son“ auf der Werkplatine und “No. 8485“ neben dem Klobenfuß. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

Dublin um 1800.

 

0922 / KE-Y.ODT1988


Spindel Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit breitem ovalem Bügelhals und ovalem Bügel. Zugehöriges Übergehäuse mit Hallmark London und Makers Mark “JW“. Date Letter 1840, in beiden Gehäusen. Leicht gewölbtes Glas mit Facette. Sehr gut erhaltenes, flaches weißes Emaillezifferblatt mit römischen Ziffern und umlaufender Minuterie. Goldene Lanzenzeiger.

Flaches vergoldetes Spindelwerk mit Vollplatinen und runden Pfeilern mit ringförmigen Basen. Die obere Platine hat eine  separate Federhausplatine, die mit zwei gebläuten Schrauben befestigt ist. Schmuckloser Kloben mit hochstehendem Lager. Dreischenklige polierte Stahlunruh. Auf der Unruhe befinden sich zwei Prellstifte. Reglage über Rückerzeiger mit breitem Index. Zwischen Slow and Fast sternförmige Ziergravur.

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Gravur rechts neben dem Klobenfuß: „Nr. 8601“. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

Qualitätvolle, recht flache, gut erhaltene Spindeltaschenuhr.

England um 1840.

 

0941 / KE-U.GTT1994


Spindel Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit dünnem runden Bügelhals und ovalem Bügel. Zugehöriges Übergehäuse. Hallmark Chester,

Date-Letter wohl 1728. 

Hochgewölbtes Glas mit breiter Facette.

Gut erhaltenes weißes Emaillezifferblatt mit arabischen Ziffern und gepunkteter Minuterie.

Gebläute Poker and Beetle Stahlzeiger.

Feines vergoldetes Werk mit Vollplatinen und runden Pfeilern.

Versilberte Reglagescheibe mit Vierkant.

Fein durchbrochener Kloben mit Rankenwerk und Blüten.

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Gravur auf der glatten Werkplatine: „Birchall & Son, Warrington No. 264“. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

Besonders gut erhaltene Spindeltaschenuhr.

Warrington um 1770.

 

0929 / KE-B.ETT1994


Schwere Savonette-Taschenuhr

 

Schweres guillochiertes Silbergehäuse mit kurzem runden Bügelhals und rundem Drücker für den Sprungdeckel. 

Gut erhaltenes weißes Emaille-Zifferblatt mit deszentraler kleiner Sekunde bei “6 Uhr“. Goldene Lanzenzeiger. 

Vergoldetes Werk mit Staubcontainer und großen verschraubten Chatons, sog. Liverpool Windows. 

Dreischenklige Goldunruh mit chatoniertem Diamant-Deckstein. 

Gravierter Kloben mit Darstellung eines Greifvogels verziert. 

Auf der Platine Gravur: „S. I. Tobias & Co. Liverpool, No. 3699“. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Rechenhemmung (Wrack Lever) nach Peter Litherland, Schlüsselaufzug.

S. I. Tobias, Liverpool um 1830.

 

M. I. Tobias & Co wurde 1810 von Meyer Isaac Tobias in Liverpool gegründet und bestand bis 1829. Vorher war Meyer Isaac Geschäftspartner von Morris Tobias in der Firma M. Tobias & Co. London und Liverpool. Morris Tobias war der Onkel von Meyer Isaac. In Liverpool wurde die Firma im Poole Lane No. 5 verzeichnet.

Es gibt aber auch Uhren, die mit Lord Street signiert sind.


Peter Litherland (1756-1805) war Uhrmacher und Erfinder.

Er wurde in Warrington geboren und zog später nach Liverpool - damals die Hochburg der Kleinuhrmacherei. Im Jahr 1791 ließ er sich eine Rechenhebelhemmung patentieren, die eine höhere Genauigkeit besaß als die allgemein verwendete Spindelhemmung. Eine von Litherlands Uhren ist im Besitz des World Museums in Liverpool.

 

0953 / KE-G.GSR


Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit kurzem runden Bügelhals und rundem Bügel. Gehäusemittelteil und Deckel guillochiert. Aufzugsloch durch Rosette verziert. Date Letter auf der Innenseite des Deckels und auf der Gehäuseschale: Dublin 1852. 

Gut erhaltenes weißes Emaillezifferblatt mit Lanzenzeigern, römischen Ziffern und umlaufender Minuterie, sowie (nicht vertiefter) dezentraler Sekunde. 

Feines flaches vergoldetes Werk mit ¾ Platine, Staubcontainer und runden Pfeilern. Reich gravierter Unruhkloben mit großem verschraubtem Decksteinchaton und Diamant-Deckstein, dessen breiter Fuß schwalbenschwanzförmig ausläuft.

Dreischenklige, polierte Unruh. Reglage über Rückerzeiger.

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. Spitzzahn-Ankerhemmung mit Rechen nach Peter Litherland. Hemmrad mit 30 Zähnen auf dessen verlängerter Welle der Sekundenzeiger sitzt.

Gravur auf der glatten Federhausbrücke: „Wm. Thomson 1862“. 

England um 1820 bis 1830.

 

Die sog. Rechenankerhemmung ist eine Besonderheit. Nach F. J. Britten „Old Clocks and Watches & their Makers“ Reprint 1994, S. 405, Abb. 795/7, ist das Werk nach 1826 zu datieren.

 

0936 / KE-B.DIT1995


Spindel-Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit langem dünnem runden Bügelhals und ovalem Bügel. Im Boden Makers Mark “IP“. Zugehöriges glattes Übergehäuse, auch hier im Boden die gleiche Makers Mark “IR, P“ 

Hochgewölbtes Glas mit schmaler Facette.

Gut erhaltenes Emaille-Zifferblatt mit römischen Ziffern und feiner Minuterie. Goldene Lanzenzeiger. 

Vergoldetes Werk mit runden Pfeilern. Dreischenklige Stahlunruh. 

Großer durchbrochener Kloben mit Blüten und Rankenwerk verziert. Breiter Fuß mit Rocaillen dekoriert. Versilberte Reglagescheibe mit Vierkant. 

Auf der glatten Federhausbrücke Gravur: „Anderson, London, 5232“. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Spindelhemmung, Schlüsselaufzug.

Anderson, London um 1860.

 

0952 / KE-R.OSX1996