Offene Taschenuhr mit Viertelrepetition und Musikspielwerk

Gold, relativ flaches Gehäuse, Dm 54 mm, mit einem recht dünnen Glasrand. 

Das Zwischengehäuse ist geriffelt und der Rückdeckel fein guillochiert. 

Runder hoher Bügelhals mit ovalem Bügel.

Innendeckel mit Sprungfeder und zwei Aufzugslöchern, eines davon bezeichnet mit “Musique“, gravierte Pfeile zeigen die Aufzugsrichtung an.

Fein guillochiertes goldenes Zifferblatt mit Emaillekartuschen und arabischen Ziffern.

Mittig auf dem Zifferblatt feine Miniaturmalerei mit Darstellung eines Musikanten in zeittypischer Bekleidung, mit Schalmei und einer Mandoline im Vordergrund. Im Hintergrund Seenlandschaft mit Zypressen und Monopteros. 

Goldene Breguet-Zeiger.  

Vergoldetes ¾-Platinenwerk mit Zylinderhemmung, und Repetition, zwei Hämmer schlagen auf Tonfedern. 3-schenklige polierte Unruh mit Stoßsicherung, darunter Rückerzeiger mit Index “A - R“. Linksdrehendes Zylinderrad. 

Unter dem Zifferblatt Zungenspielwerk mit Stiftscheibe, welches entweder stündlich, oder auf Abruf durch einen Schieber (zwischen 2:00 und 3:00 Uhr) ausgelöst wird.

Sichtbarer Repetitionsmechanismus. Federhaus des Musikspielwerkes mit Malteserkreuzsicherung. Schieber bei “11:00 Uhr“ für Blockierung des Pendants.

 

Interessante museale Taschenuhr um 1830 in guter Erhaltung mit interessanter Provenienz.

 

Aus dem Nachlass des Kölner Antiquitätenhändlers Hugo Müngersdorff. 

Sein Geschäft befand sich von kurz vor dem ersten Weltkrieg bis ca. 1943 

in der Bürgerstraße neben dem Rathaus (Nähe Sion Brauerei) in Köln.

 

Lit.: Fritz von Osterhausen, Taschenuhren, Weltbild Verlag, ISBN 3-8289-0763-6, Ausgabe2000, ab S. 115, sowie ähnliche NR. 185, 186.

 

F. J. Britten, Old Clocks and Watches and their Makers 1994, ISBN 0902028693, 

S. 187, ähnlich Nr. 361.

 

Reinhard Meis, Taschenuhren von der Halsuhr zum Tourbillon, Callwey Verlag, 1999, ISBN 3-7667-1396-5, Identisch mit Nr. 351 i V. m. 352-353 und 354, 

sowie S. 176.

 

Bassermann / Jordan Bertele, Uhren, 1969 bei Kleinhardt & Biermann, Braunschweig, S. 214, n) Spielwerke.

 

Stolberg, Lukas, Lexikon der Taschenuhr, 1998, ISBN 3-85378-319-8, erw. Auflage, S. 411.

 

 

0984 / KE-R.HYR2004 – PP-D.SKV


Goldene Savonette

Kleine Damen Taschenuhr. Verziertes Gold-Gehäuse mit kurzem Bügelhals und rundem Bügelkopf mit Druckknopf für den Sprungdeckel, Ø 36 mm. 

Guillochierter Sprungdeckel, innen punziert mit der Nr. 9969. Umlaufendes Blüten- und Rankenwerk in schwarzem, sowie dunkel- und hellblauem Emaille. 

Mittig in einem ovalen Medaillon feine Lupenmalerei mit zeittypischer Darstellung einer Mutter mit Tochter.

Weißes Emaille-Zifferblatt mit römischen Ziffern und umlaufender Minuterie. 

Feine Stahlzeiger in Breguetform.

Außerordentlich schön gravierter Werkdeckel. Hier bez. “ Ecappement á Cylindre“, “Brandt Geneve“ und “Huit trous en Rubis“. Hübsch verziertes Aufzugsloch mit Pfeil, sowie der Durchbruch für den Zeigervierkant bez. mit “Aguilles“. Auch hier nochmals die Nr. 9969.

Vergoldetes 8-steiniges Zylinder-Brückenwerk.

Interessante Taschenuhr aus der Zeit um 1850.

 

Lit.: F. v. Osterhausen, Taschenuhren, Ausg. 1993, S. 127, Literatur zur Genfer Uhrengeschichte 1800 – 1900.

 

F. v. Osterhausen, Taschenuhren, Ausg. 2000, S. 98, Nr. 107 / 108.

 

0985 / KE-K.LRB2004 – PP-Y.ITR


Offene Taschenuhr / sog. Deckuhr - ELGIN

Glattes verschraubtes Gehäuse, Ø 51,5 mm. Auf dem Rückdeckel bez. “ H. S. ­3; Nr. 55325“. Perfekt erhaltenes weißes Emailblatt mit arabischen Ziffern und umlaufender Minuterie. Geschwärzte Birnenzeiger mit Zentralsekunde. 

Vergoldetes 21-steiniges Werk Typ B.W. Raymond Nr. 41753325. 

Justiert in 5 Lagen und Temperaturen. 

Interessante Taschenuhr, sog. B-Uhr für die britische Armee in sehr guter Erhaltung und mit zugehörigem Kasten.

 

(Lit. z.B. Röhner)

 

0982 / KE-G.CID2003 – PP-G.ITR !


Taschenuhr – Chronometer, “B-Uhr“, sog Beobachtungsuhr

Silber. Glattes Gehäuse. Date Letter 1891, sowie Gehäusepunze “PW“.

Flaches Glas mit leichter Facette. Sehr gut erhaltenes, flaches weißes Emaillezifferblatt mit arabischen Ziffern und umlaufender Minuterie. 

Dezentrales eingelassenes Sekundenzifferblatt bei “6 Uhr“. 

Auf dem Zifferblatt oben bezeichnet: „Hamilton & Inches, 88 Princess St., Edinburgh“. Gebläute Stahlzeiger. 

¾ Platinenwerk mit verschraubten Chatons, einschließlich das des Federhauses. Große Kompensationsunruhe mit Ausgleichsschrauben. Gravierter Unruhkloben mit Rubindeckstein. Spitzzahnankerhemmung. Etliche gebläute Schrauben, polierte Werkbefestigungsschrauben. 

Auf der Platine, rechts neben dem Minutenradlager Gravur: „Nr. 48682“, 

halbrund darunter: „To the Admiralty“ und „Hamilton & Inches“, sowie das Siegel der Admiralität. 

Zeigerstellung mittels Drücker. 

 

Qualitätvolles, gut erhaltenes Taschenuhr-Chronometer.

 

Literatur: Röhner, Militärtaschenuhren 1992, S. 17, S. 50, S. 61 etc.

Stolberg, Lexikon der Taschenuhr, 3, erw. Auflage 1988, S. 44.

 

England um 1890.

 

0942 / KE-Y.OOS1995


Savonette Taschenuhr IWC

Massiv Gelbgold 585 / 14 K. Guillochiertes Gehäuse. Außen auf dem Sprungdeckel runder (freier) Gravurspiegel. “Probus IWC - Scafusia“ und die Gehäusenummer 863606. Die gleichen Gravuren finden sich ebenfalls innen im Sprungdeckel als auch im Werkdeckel. Goldzifferblatt mit arabischen Zahlen und dezentraler Sekunde bei “6 Uhr“. Im Zentrum halbrunde Aufschrift “International Watch Co. - Schaffhausen“. Gebläute Breguet-Zeiger. Zeigerstellung mittels Hebel zwischen „4 und 5 Uhr“. 15-steiniges vergoldetes Werk mit ¾ Platine. Chaton des Minutenradzapfens verschraubt. Schwanenhals-Feinreglage. Auf der Platine Prägung “Probus IWC - Scafusia“ und unterhalb des Unruhklobens: “252“. Auf der Zifferblattplatine Prägung “+55231 und Prägung “801252 H 5“. Auf der Rückseite des Zifferblattes Prägung “Beyeler-Favre / Geneve“

Schweiz um 1924

 

Lit.: Stolberg, Lexikon der Taschenuhr, 3. Erw. Auflage 1998, S. 144 / 145.

 

0974 / KE-G.OST2001-PPO.ETR


Offene Taschenuhr / sog. Deckuhr

Silber, glattes schweres Gehäuse Dm ca. 51 mm, mit einem Zwischendeckel, hier Hallmark Birmingham 1914.

Gedrungener Bügelhals mit rundem Bügel. 

Auf der Rückseite Gravur: “H. S. ­3“

Weißes Emaille-Zifferblatt mit römischen Ziffern und vertiefter Sekunde bei “6 Uhr“. Auf dem Zifferblatt bezeichnet: W. Erhardt, Ltd. ­ 494662. Gebläute Stahlzeiger in Birnenform. Zeigerstellung durch seitlichen Drücker. 

Vergoldetes ¾-Platinenwerk. Gebläute Schrauben und verschraubte Chatons. 

Freie Ankerhemmung und freischwingende Bimetall-Kompensationsunruh mit Goldschrauben und gebläuter Breguet-Spirale. Besonders hier: Hemmungsrad und Anker auf einer Brücke.

Wohl unter Chronometerbedingungen justiert.

 

Interessante schwere Silbertaschenuhr, sog. B-Uhr für die britische Armee in sehr guter Erhaltung.

 

0983 / KE-R.IOD2003 – PP-G.DTT !


Taschenuhr

Vergoldetes teils guillochiertes Gehäuse mit rückseitigem Sprungdeckel. Kurzer runder  Bügelhals mit rundem Bügel.

Makers Mark “BNL 5380“ auf der Innenseite des Rückdeckels.

Gravur auf dem Werkdeckel: „Bockley Williams – 1826“.

Tadellos erhaltenes flaches Emaille-Zifferblatt mit römischen Ziffern, Lanzenzeigern und dezentraler Sekunde bei “6 Uhr“ mit sehr feinem gebläutem Stahlzeiger.

Hochgewölbtes Glas mit schmaler Facette. 

Feines hohes vergoldetes Werk mit Rundsäulen und Staubcontainer.

Auf dessen erhöhtem Medaillon Gravur: „Josiah Bartholomew – London“. Federvorspannung durch Gesperr mit Gegengesperr.

Typische englische Spitzzahn-Ankerhemmung mit großer dreischenkliger Goldunruh.

Der Diamant-Deckstein wird in der gebläuten Fassung von drei Schrauben gehalten. 

Auf dem Kloben Gravur: „Patent. Links vom Kloben: „Josiah Bartholomew – Red Lion Street“ rechts davon: „Clerkenwell – London, No 5380“. 

Reglage mittels Rückerzeiger. Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. Schlüsselaufzug.

 

Große außergewöhnlich schön verzierte und gut erhaltene Taschenuhr in sehr guter originaler Erhaltung. 

London um 1826.

 

0963 / KE-J.CTRV1997-PP-G.LST


Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse runden Bügelhals und rundem Bügel. 

Weißes Emaillezifferblatt mit römischen Ziffern und umlaufender Minuterie, sowie dezentraler Sekunde. Birnenzeiger.

Feines flaches vergoldetes Werk mit Staubcontainer, runden Pfeilern und fein graviertem Unruhkloben. Dreischenklige halbrunde Messingunruh. Rubindeckstein in geschraubtem Chaton. Feinreglage mittels Indexzeiger.

Typische englische Spitzzahn-Ankerhemmung mit Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Gravur auf der glatten Werkplatine: „No. 4353“. (John Boyle)

England um 1890.

 

0927 / KE-B.OSU1991


Taschenuhr

Massiv Silber. Teils guillochiertes Gehäuse mit rückseitigem Sprungdeckel. Kurzer runder  Bügelhals mit rundem Bügel mit Schraube und Drücker.

Date Letter 1751 und die Makers Mark “RO JE“.

Tadellos erhaltenes Emaille-Zifferblatt mit römischen Ziffern und arabischer  Minuterie. Goldene Breguet-Zeiger und gebläuter zentraler Sekundenzeiger, der zwischen dem Stunden- und dem Minutenzeiger liegt (sehr selten!). Hochgewölbtes Glas mit schmaler Facette. 

Feines hohes vergoldetes Werk mit Staubcontainer. Auf dessen erhöhtem Medaillon Gravur: „Ellicott, London No. 6415".

Doppelseitige Sperrvorrichtung und Aussparung für das Schließstück. Dreischenklige Stahlunruh. Kleines Zylinderrad mit 15 Zähnen. 

Der Diamant-Deckstein wird in der gebläuten Fassung von zwei Schrauben gehalten. 

Die silberne Reglagescheibe mit Vierkant ist in die durchbrochene Schmuckplatine eingelassen. Der Vierkant des Federkerns ragt durch die Schmuckplatine hindurch. Der Stopphebel liegt am Zylinderrad und befindet sich zwischen “7 und 8“.

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Zylinderhemmung, Schlüsselaufzug.

Außergewöhnlich schön verzierte und gut erhaltene Taschenuhr eines der besten englischen Uhrmacher.

Edward Ellicott, London um 1760.

 

0943 / KE-J.HTY1995


Offene Taschenuhr mit Stoppfunktion

Silber. Glattes Gehäuse mit Rückseitigem Sprungdeckel und Zwischendeckel. Gedrungener Bügelhals mit und rundem Bügelkopf und Drücker für den Sprungdeckel. 

2 Punzen im Innendeckel, Makers Mark „S. D. & Co.“ Und die Nr. 137691.

Weißes Emaillezifferblatt (bei 12 Uhr leicht haarrissig) mit römischen Ziffern und äußerer arabischer Skalierung von 25, 50, 75 bis 300. Auf dem Zifferblatt signiert: „Liverpool, S. D. & Co / Chronographe“. Originale Zeiger in Birnenform, 

 

¾ Platinenwerk mit runden Pfeilern und verschraubten Chatons. Gravierter Unruhkloben mit Reglage “S&F“. Bimetall-Schraubenunruh. Stoppfunktion durch Blockierung der Unruh. Typische englische Spitzzahn-Ankerhemmung. 

England um 1880.

 

Lit.:      Loomes, Brian, Watchmakers & Clockmakers oft he World, 1989, Vol. 2, S. 60.

 

0978 / KE-B.GOT-2002 – PP-DST


Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit langem dünnem runden Bügelhals und ovalem Bügel. Zugehöriges glattes Übergehäuse, im Boden Date Lette 1751 und die Makers Mark “WB“ (Walter Brind), London 1751, sowie die Werknummer 6304 eingeschlagen.  

Hochgewölbtes Glas mit schmaler Facette.

Gut erhaltenes Emaille-Zifferblatt mit arabischen Ziffern und feiner Minuterie. Goldene Pfeilzeiger. Doppelseitige Sperrvorrichtung und Aussparung für das Schließstück.

Feines hohes vergoldetes Werk mit Vollplatinen, durchbrochenen Pfeilern und Staubcontainer. 

Auf dem erhöhten Medaillon Gravur: „Ellicott, Lonndon No. 6304. 

Dreischenklige Stahlunruh. Kleines Zylinderrad mit 13 Zähnen. 

Der vergleichsweise große Diamant-Deckstein ist in ein verschraubtes Chaton gefasst. 

Versilberte Reglagescheibe mit Vierkant auf die ein stilisierter Pfeil zeigt. Federvorspannung durch Endlosschraube unterhalb des Federhauses. 

Die Halterung der Aufzugssperre ist ebenso wie der Kloben fein durchbrochen.

Gravur zwischen dem verzierten Klobenfuß und Ende der Schmuckplatine: „Ellicot, London 6304“. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Zylinderhemmung, Schlüsselaufzug.

Außergewöhnlich schön verzierte und erhaltene Taschenuhr 

eines der besten englischen Uhrmacher.

Edward Ellicott, London um 1760.

 

0951 / KE-G.LUY1996PPO.CTB


Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit dünnem runden Bügelhals und ovalem Bügel. Zugehöriges glattes Übergehäuse

Makelloses, weißes Emaillezifferblatt mit römischen Ziffern und umlaufender Minuterie, sowie sehr schöner großer (nicht vertiefter) dezentraler Sekunde. Lanzenzeiger für Stunde und Minute, sehr feiner Sekundenzeiger für die dezentrale Sekunde bei “6 Uhr“

Feines flaches vergoldetes Werk mit Staubcontainer, runden Pfeilern, und fein graviertem Unruhkloben. Dreischenklige halbrunde Stahlunruh. Diamantdeckstein in geschraubtem Chaton. Feinreglage mittels Indexzeiger.

Typische englische Spitzzahn-Ankerhemmung mit Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Gravur auf der glatten Werkplatine: „No. 8645“. 

England um 1890.

 

0926  / KE-U.SST1989


Savonette - Taschenuhr

Silber. Glattes guillochiertes Gehäuse mit kurzem Bügelhals mit Kragen und rundem Bügel.

Hallmark London 1864.

Gut erhaltenes, weißes Emaillezifferblatt mit römischen Ziffern und umlaufender Minuterie, sowie sehr schöner großer dezentraler Sekunde. Lanzenzeiger für Stunde und Minute. Zeigerverstellung mittels vierkant auf dem Minutenrohr.

Feines flaches vergoldetes Werk mit Staubcontainer, runden Pfeilern und fein graviertem Unruhkloben. Dreischenklige halbrunde Goldunruh. Diamantdeckstein in geschraubtem Chaton. Feinreglage mittels Rückerzeiger.

Typische englische Spitzzahn-Ankerhemmung mit Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke. 

Gravur auf der glatten Werkplatine: „G. H. Hukins, Tenterden, No. 5514“.

England um 1864.

 

0961 / KE-U.SST1989


Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit kurzem runden Bügelhals mit Drücker für den rückseitigen Sprungdeckel und rundem Bügel. Gehäusemittelteil und Deckel guillochiert. Date Letter auf der Innenseite des Deckels und auf der Gehäuseschale: Chester 1890. 

Gut erhaltenes elfenbeinfarbenes Emaillezifferblatt mit Zeigern in Birnenform, römischen Ziffern und umlaufender Minuterie, sowie vertiefter dezentraler Sekunde. 

Feines flaches Vollplatinenwerk mit Staubcontainer und runden Pfeilern. Gravierter Unruhkloben mit verschraubtem Decksteinchaton. Dreischenklige oben schwingende Unruh. Reglage über Rückerzeiger. Spitzzahn-Ankerhemmung. Gravur auf der glatten Federhausbrücke: „J. Bernstein, Nr. 5345“. 

Antrieb über Federhaus, Kette und Schnecke.

England um 1890.

 

0972 / KE-R.OHT2000 – PP Y.DET


Offene Taschenuhr

Silber. Glattes Gehäuse mit gedrungenem Bügelhals und rundem Bügel. 

Verschraubter Glasrand umlaufend guillochiert.

Innen in der Gehäuseschale Gravur “Pioneer Waltham, Mass., in der äußeren Schale “Pat. Aug. 18.1885 - Trade *Mark - Coin“, sowie der Zahl 1799.

Gut erhaltenes weißes Emaillezifferblatt mit Zeigern in Birnenform, römischen Ziffern und umlaufender Minuterie, sowie dezentraler Sekunde bei “6 Uhr“. Auf dem Zifferblatt signiert A. W. W. Co. Waltham / Mass.

5-steiniges Vollplatinenwerk in einem massiven Reif gelagert.

Bimetall-Kompensationsunruh mit Ausgleichsschrauben.

Gravur auf dem gravierten Kloben: „Am. Watch Co. Waltham, Mass.“

Darüber “Safety Pinion“, sowie die Werk-Nr. 7587221.

Insgesamt eine sehr schöne Taschenuhr von guter Qualität.

Amerika um 1885.

 

Lit.:      E. J. Tyler – Schöne alte Uhren, S. 50 / 51.

            F. v. Osterhausen – Taschenuhren, W. Heyne Verlag, München, S. 153.

 

0977 / KE-U.GST-2002 – PP-DST


Offene Taschenuhr

Nickel. Glattes Gehäuse. In beiden Deckeln Punzierung 6421, außen auf der Rückseite Rundstempel “Chemon de Fer V. C.“ mit Stern. Weißes Emaillezifferblatt mit römischen Ziffern und arabischer Minuterie. Im Zentrum halbrunde Aufschrift “Chemin de Fer“ und ebenfalls VC. Vergoldete und hübsch mit Spiegel verzierte Messingzeiger. Zeigerstellung mit Drücker. 

 

Werk mit typischen Roskopf-Aufbau mit ¾ Platine,  bogenförmiger förmiger Brücke für das Sperrrad. Auf der Brücke Prägestempel “Repassé en Seconde“.verstellbar.

 

Literatur: Georg Schindler, Uhren. Wilhelm Heyne Verlag München, 10. Auflage 1985, S. 152.

 


Roskopf - Taschenuhr,   

Nickel. Glattes Gehäuse. Emaillezifferblatt mit römischen Zahlen und arabischer Minuterie. Aufschrift: „Roskopf Fils Patent“.

Vergoldete Louis XV Zeiger. Werk mit ¾ Platine und S-förmiger Brücke für das Aufzugsrad mit Aufschrift: „Repasse en Second / Repassado de Secunda Mano“.

 

0969 / KER.DST1990 – PP 


Roskopf - Taschenuhr

Nickel. Glattes Gehäuse.

Emaillezifferblatt mit römischen Zahlen und arabischer Minuterie. Messingzeiger.

Typische Roskopf-Taschenuhr mit L-förmiger Sperradbrücke auf der Rückplatine. Zeigerstellung von Hand.

Interessante L-Typ-Roskopfuhr für den ambitionierten Sammler

um 1875

 

0902 / KE-UDST


Roskopf - Taschenuhr

Nickel. Glattes Gehäuse.

Emaillezifferblatt mit römischen Zahlen und arabischer Minuterie.

Auf dem Zifferblatt: “Roskopf Patent“

Messingzeiger, Minutenzeiger mit durchbrochener Verlängerung.

Typische Roskopf-Taschenuhr mit verglaster Staubschutzkappe.

S-förmige Federhausbrücke.

Runder Prägestempel “Roskopf Patent“. Nr. 128843.

Zeigerstellung von Hand.

 

0904 / KE-USTB


Roskopf - Taschenuhr,    

Nickel. Glattes Gehäuse.

Emaillezifferblatt mit römischen Zahlen und arabischer Minuterie.

Auf dem Zifferblatt: “F. E. Roskopf Patent + 18632“.

Messingzeiger, Minutenzeiger mit durchbrochener Verlängerung. 

S-förmige Federhausbrücke,

auf der Brücke „Montre Premée à Paris Exhibiton Unniverselle 1900“. Remontoir.

Nr. 66364.

Zeigerstellung von Hand.

 

0905 / KE-U.STT


Roskopf - Taschenuhr

Nickel. Glattes Gehäuse.

Emaillezifferblatt mit römischen Zahlen und arabischer Minuterie. Messingzeiger, Minutenzeiger mit durchbrochener Verlängerung. 

Außen auf dem Rückdeckel: „Roskopf Patent – Nr. 6 / 863.

Interessante L-Typ-Roskopfuhr für den ambitionierten Sammler um 1870

0906 / KE-U.SHS


Rosskopf Patent - Taschenuhr

Nickel. Glattes Gehäuse. Innen im Gehäusedeckel Nummer “429“. Außen runder Prägestempel “W. Rosskopf & Cie. CMG Patent“. Mineralglas mit Messingeinfassung. Emaillezifferblatt mit arabischen Zahlen und arabischer Minuterie. Im Zentrum halbrunde Aufschrift “W. Roskopf& Cie. – Patent“. Messingzeiger. Zeigerstellung mit Drücker. Roskopf typisches Werk mit ¾ Platine, S-förmiger Brücke für das Aufzugsrad und Prägung “DEPOSÈ + 22061". Verglaster Staubdeckel.

 

Hinter W. Rosskopf & Cie. verbirgt sich C. Meyer-Graber (CMG) aus La Chaux-de-Fonds (siehe Bildnachweis).

Dieser gehörte zu den unzähligen Firmen, die die Original-Roskopf-Konstruktion unter Umgehung der Schutzrechte plagiierten.

 

Diese Imitationen haben den alten Georges Frédéric Roskopf (†1889) schon zu Lebzeiten an den Rand des Wahnsinns getrieben.

Er musste mitansehen, wie andere mit seiner Idee, in die er sein ganzes Vermögen investiert hatte, Kasse machten.

 

Besonders perfide war die Tatsache, dass man dafür seinen Namen in unzähligen irreführenden Variationen missbrauchte.

Daran konnten auch sein Sohn und sein Enkel nichts ändern. Der Name Roskopf war als Marke inzwischen weltbekannt.

 

0928 / KE-XBDE/1994


Rosskopf Patent - Taschenuhr

Nickel. Glattes Gehäuse. Innen im Gehäusedeckel aufwändige Prägung. 1 Watchpaper mit gleicher Aufschrift. Außen runder Prägestempel “A. Rosskopf & Co.“. Weißes Emaillezifferblatt mit arabischen Zahlen und arabischer Minuterie. Im Zentrum halbrunde Aufschrift “A. Roskopf& Cie. – Patent“. Über der dezentralen kleinen Sekunde bei “6Uhr“ halbrunden Aufschrift “Antimagnetic“. Vergoldete und hübsch mit Spiegel verzierte Messingzeiger. Zeigerstellung mit Drücker. 

 

Roskopf typisches Werk mit ¾ Platine,  bogenförmiger förmiger Brücke für das Sperrrad. Am Fuß der Brücke verdeckt runder Prägestempel “ROSSKOPF & CIE“. Auf der Unruhseite der Platine “SWISS MADE BREVET +90517“. Eingrifftiefe des Ankers verstellbar.

 

 

Hinter A. Rosskopf & Cie. verbirgt sich Dubois Freres & Cie. aus La Chaux-de-Fonds.Auch diese gehörte zu den unzähligen Firmen, die die Original-Roskopf-Konstruktion unter Umgehung der Schutzrechte plagiierten.

 

Diese Imitationen haben den alten Georges Frédéric Roskopf (†1889) schon zu Lebzeiten an den Rand des Wahnsinns getrieben.

Er musste mitansehen, wie andere mit seiner Idee, in die er sein ganzes Vermögen investiert hatte, Kasse machten.

 

Besonders perfide war die Tatsache, dass man dafür seinen Namen in unzähligen irreführenden Variationen missbrauchte.

Daran konnten auch sein Sohn und sein Enkel nichts ändern. Der Name Roskopf war als Marke inzwischen weltbekannt.

 

0948 / KE-XGTU/1994


Roskopf Patent - Taschenuhr

Nickel. Glattes Gehäuse. Außen auf dem Rückdeckel runder Prägestempel “Medaille d’Or – Genéve 1896“. Emaillezifferblatt mit arabischen Zahlen und gepunkteter Minuterie. Im Zentrum halbrunde Aufschrift “Roskopf - Patent“. Messingzeiger. Zeigerstellung von Hand. Roskopf typisches Werk mit ¾ Platine, S-förmiger Brücke für das Aufzugsrad und Prägung “+ 1489 / + 6363“. Typischer Stiftenankergang.

Schweiz um 1899

 

0973 / KE-Q.LGL2001-PPU.LET